«Zusammenführen, was zusammengehört. Den Bildungsstandort Bern stärken. Betrieb und Administration vereinfachen. Ein neues Studienerlebnis schaffen. Kosten senken.»

Die Berner Fachhochschule (BFH) ist heute an 26 Standorten in Bern, Biel, Burgdorf, Magglingen und Zollikofen untergebracht. Der Kanton Bern hat sich deshalb für eine Konzentration der BFH entschieden. Dazu soll im Gebiet Weyermannshaus Ost im Westen Berns ein neuer Campus gebaut werden. Er wird ab 2027 die Departemente Gesundheit, Soziale Arbeit und Wirtschaft, die performativen Künste der HKB (Hochschule der Künste) sowie die Bereiche Rektorat und Services unter einem gemeinsamen Dach vereinen.

Das von einem Planerteam unter der Leitung der wulf architekten gmbh aus Stuttgart (D) eingereichte Siegerprojekt «Dreierlei» kombiniert eigenständige Departementsgebäude mit einem gemeinsamen Sockelgebäude und einem grosszügigen Aussenraum zu einem ineinandergreifenden Campusgelände.

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Visualisierung des künftigen Campus mit dem attraktiven, öffentlich zugänglichen Aussenraum. Im Vordergrund der offen geführte, naturnah gestaltete Stadtbach. © wulf architekten, STUDIOPEZ, Aron Lorincz Ateliers

Öffentliche Auflage 2022

IIm ersten Quartal 2022 soll das Baugesuch zum Campus Bern öffentlich aufgelegt werden. Da zahlreiche Schnittstellen zu andern Projekten bestehen, ist die planmässige Umsetzung des Bauprojekts auch abhängig von den Nachbarprojekten der Stadt Bern sowie der SBB. Läuft alles reibungslos, könnte der Berner Campus 2027 statt wie bisher geplant 2026 in Betrieb gehen. Diese Verzögerung hat sich aus der Risikoneubewertung ergeben, die im Nachgang zum Bieler Projekt initiiert worden war.

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